Artist Statement

Meine Kunst beginnt dort, wo andere Menschen ihr begegnen.

Meine Arbeiten schaffen Resonanzräume.
Sie erklären nicht, sondern laden ein, eigene Verbindungen entstehen zu lassen.

Manchmal beginnt ein Projekt mit einem Satz, den jemand im Vorübergehen sagt.
Manchmal mit einer Spur im Material.
Oder mit einem Ort, der sich einer schnellen Benennung entzieht.

Und dabei arbeite ich langsam.
Nicht aus Zurückhaltung, sondern als Widerstand gegen den Impuls, Dinge vorschnell festzulegen.

Ich verweile.
Ich lausche.
Ich folge.

Manches zeigt sich erst, wenn wir aufhören, es sofort verstehen zu müssen.

Mich interessieren diese Momente, in denen das Vertraute seine Selbstverständlichkeit verliert.
Nicht, weil sich etwas verändert hätte, sondern weil wir beginnen, ihm anders zu begegnen.

Das nenne ich Bewegung.
Mein künstlerisches Medium ist dabei die Situation.
Und alles andere sind Mittel, die diese gestalten.