zur Person

Lucian Patermann (*1985 in Weimar)

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Lucian Patermanns Formensprache speist sich aus den verschiedenen Erscheinungsformen der Sprache selbst. Er zerlegt unsere Sprache(n), versetzt sie in Bewegung, strapaziert ihre Klänge, seziert ihre narrative Syntax und transformiert sie in neue Wirkungsfelder. Die Grenzen zwischen den verschiedenen Ebenen seiner künstlerischen Medien verlaufen dabei fließend. So das sich hinter den ästhetischen Erscheinungen seiner Werke oft vielschichtige intellektuelle Felder eröffnen lassen, die zwischen Geschichte, Philosophie, Soziologie, Semiologie und Ästhetik oszillieren. So richtet er immer wieder aufs Neue unsere Aufmerksamkeit auf die Frage nach Bedeutungszuschreibungen und thematisiert so die ihnen inneliegenden Muster unseres Denkens und unserer Wahrnehmung von Bedeutung und Sinn.

BIOGRAPHISCHE RAHMENPUNKTE
  • seit 2019 Aufnahme der Arbeit im Werklabor des Bauhaus Museums Weimar
  • seit 2017 Vertreten auf div. Kunstmessen innerhalb Deutschlands
  • Ende 2016 Gründung des Ausstellungsraums und Projektateliers „Rubikon“, im Leipziger Tapetenwerk
  • seit 2015 Arbeiten im Langprojekt „Variationen einer Sprache der Zeit“
  • 2015 – 2018 Wiederaufnahme der Künstler*Innengruppe iOver
  • 2013 – 2015 Arbeiten im Langprojekt „Herakles_p“
  • 2011 – 2013 Arbeiten im Langprojekt „Providurium“
  • 2010 – 2012 Aufbau und Leitung der saisonalen Medienkunstwerkstatt des Greizer Theaterherbstes
  • 2009 – 2014 regelmäßige Regie-, Video- und Szenographiearbeiten im stellwerk – Das Theater im Kulturbahnhof Weimar
  • 2009 – 2012 Mitglied des kuratorischen Teams und des Beirats der marke.6 – Ausstellungsraum der Bauhaus-Universität im Neuen Museum Weimar
  • 2008 – 2016 Freie Kunst Studium an der Bauhaus-Universität Weimar, u.a. bei Norbert W. Hinterberger, Liz Bachhuber, Elfi Fröhlich und Naomi T. Salmon;
  • 2007 – 2008 verschiedene Projekte und Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der ACC-Galerie Weimar
  • 2007 verschiedene Projekte am Deutschen Nationaltheater Weimar

STIPENDIEN / FÖRDERUNGEN / PREISE

    • 2018/2019 – Projektförderung GESCHICHTE UND GESCHICHTEN, Kulturstiftung des Bundes
    • 2017 – Projektförderung IM ZENIT DER HORIZONT, Kulturstiftung des Bundes
    • 2016 – Projektförderung WALD | SINN | PHONIE, Kunststiftung Sachsen-Anhalt
    • 10/2012 – Vorgeschlagen für das ARBEITSSTIPENDIUM BILDENDE KUNST der Kulturstiftung des Landes Thüringen
    • 07/2012 – Endauswahl BAUHAUS ESSENTIALS ’12
    • 06/2012 – Nominierung zum THÜRINGER THEATERPREIS ’12 mit der Inszenierung: Providurium – Ein Bewegungs- und Tanztheater
    • 07/2011 – Endauswahl BAUHAUS ESSENTIALS ’11
    • 2011 – 2012 – BAUHAUS-STIPENDIUM
    • 07/2010 – GRAFE-KREATIV-PREIS (Hochschulpreis der Bauhaus-Universität Weimar)
    • 06/2010 – ARTFORUM D’ASSILAH, Marokko (Residenz, eingeladen durch den marokkanischen Außenminister a. D.)
    • 2008 – Platz 4 – 10 im internationalen award MOVIES & STILLS, der video art foundation